Dienstag, 9. März 2010

when Leaving ...


Ja liebes Oxford,
ob das mit uns je was geworden wäre? Hübsch, dekorativ, gepflegt wie Du bist, warst du mir leider immer bisschen zu posh. Jede Menge reiche Leute und reiche Studenten bummeln durch Deine Strassen, kaufen bei Gap, Top Shop und einem unordentlichen Zara ein, essen bei McDonalds und Pret a Manger und trinken Kaffe bei Starbucks und Nero. Mir fehlte vor allem ein H&M anstelle von fünf seltsamen britischen Markenshops, einige Secondhandshops und viel mehr kleine Cafes mit trinkbarem Kaffe. Und: Du bist so schrecklich, schrecklich teuer. Und egal wie alt Deine Bauten und wie hübsch Deine Gewächse sind, Du bist mir ein wenig zu sauber, ein bisschen zu poliert. Da kam leider keine richtig romantische Stimmung auf. Abends, da wirst Du ganz komisch. Betrunkene rennen durch die Strassen, vor jedem Pub stehen Securitas, jedermann ist sturzbetrunken und die Mädels stellen ihre Highheels und, trotz Minustemperaturen, nackte Beine und Brustansätze zur Schau. Wirklich, sowas reizt mich nicht.
Ich weiss, Dich mögen viele und sehnen sich zurück nach ihrer Zeit mir Dir.
Aber ich versuch mein Glück wo anders >_<











2 Kommentare:

Monika hat gesagt…

Es tut mir gut durch deine Augen Vielgepriesenes und Überallenkleegelobtes neu zu betrachten. Im Alter neige ich zu Beschönigung und Vergessen, du zeigst mir Welt glassklar.

Anonym hat gesagt…

Viel Spass bei den letzten Wochen! Mal schauen ob am Wochenende in 3 Wochen etwas für mich drinliegt.
Kuss

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